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Sonntag, 6. Juli 2008

Vergnügen ist die Ursache für Schmerz

Die Ursache von Schmerz ist Vergnügen. Der Mensch, der auf Tee süchtig ist und gewohnt ist, nach der Mahlzeit Früchte und Milch zu essen, fühlt sich sehr traurig, wenn er irgendwo keinen Tee, keine Früchte oder keine Milch erhalten kann. Wenn die Frau stirbt, versinkt der Gatte in Kummer, nicht wegen seiner geliebten Lebensgefährtin, sondern weil er jetzt kein sexuelles Vergnügen mehr haben kann.

Der Grund für Schmerz ist Vergnügen. Der Grund für den Tod ist Lust auf Sinnesleben. Gib alle Sinnesvergnügungen auf, wenn Du keinen Schmerz haben willst. Gib Sinnesleben auf, wenn Du den Tod nicht willst.

Vergnügen kann die Wünsche nicht befriedigen. Im Gegenteil, es verstärkt und verschärft die Wünsche und macht den Geist noch ruheloser durch das Hängen an den Sinnen, Trishna, so wie das Feuer stärker wird, wenn man Ghee darauf gießt. Je weniger Wünsche da sind, desto größer ist das Glück.

Viele reiche Menschen sind trotz ihres großen Reichtums voll Kummer und Trübsal. Ich hatte mit einigen reichen Hausbesitzern zu tun. Sie sind alle unzufrieden, ruhelos, verdrossen und sehr kummerbeladen. Es ist daher klar, daß das Glück weder in Geld noch in Frau/Mann, noch in Objekten liegt.

Aus: Autobiographie von Swami Sivananda

Und hier gibt es weitere Bücher von Sivananda.

Erklärungen zu den verwendeten Sanskrit-Begriffen.

Quelle: www.yoga-vidya.de, Europas größtes Seminarhaus für Yoga, Ayurveda und Meditation.

Dienstag, 1. Juli 2008

Die Ursache der Bindung

Du hast Dir selbst Deine Bindung geschaffen, durch Deine Wünsche und Verhaftungen durch Dein Ichdenken und Deine Sehnsüchte; und Du schreist nach Befreiung.

Verhaftung ist Mayas stärkste Waffe, um die Jivas an das samsarische Rad von Geburt und Tod zu binden. Du würdest nie in diese Welt kommen, wenn Du nicht an irgend etwas verhaftet wärest. Die erste Verhaftung beginnt beim physischen Körper. Dann tauchen alle weiteren Verhaftungen auf. Die Identifikation des Selbst mit dem Körper erstreckt sich weiter auf die Menschen, die mit dem Körper in Zusammenhang stehen, wie Frau, Mann, Kinder, Haus, Vater, Mutter, Schwester, usw., und die Sorge wird hundertmal größer. Du mußt Dich um all diese Menschen kümmern. Du mußt Dich auch um die Spielsachen Deiner Kinder kümmern, denn die Spielsachen haben eine Verbindung zu Deinem Kind. Diese Sorgen und Gedanken sind absolut endlos. Der Mensch schafft sich selbst all diese Sorgen und Nöte. Niemand anderer hat die Schuld. So wie eine Seidenraupe und eine Spinne aus ihrem eigenen Speichel ein Netz zu ihrem Untergang weben, so schafft der Mensch diese Sorgen und Nöte zu seiner eigenen Zerstörung durch seine Unwissenheit.

Aus: Autobiographie von Swami Sivananda

Und hier gibt es weitere Bücher von Sivananda.

Erklärungen zu den verwendeten Sanskrit-Begriffen.

Quelle: www.yoga-vidya.de, Europas größtes Seminarhaus für Yoga, Ayurveda und Meditation.